{"id":96,"date":"2006-10-07T11:19:27","date_gmt":"2006-10-07T09:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/?p=96"},"modified":"2006-10-07T12:16:59","modified_gmt":"2006-10-07T10:16:59","slug":"netzwerkdurchsatz-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/2006\/10\/07\/netzwerkdurchsatz-messen\/","title":{"rendered":"Netzwerkdurchsatz messen"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr einfache Messungen ohne Installationsaufwand eignet sich hervorragend <a href=\"http:\/\/www.ars.de\/ars\/ars.nsf\/docs\/netio\">Netio<\/a>. Von den beiden an der Messung beteiligten Rechner \u00fcbernimmt einer die Rolle des Servers (er wartet auf Anfragen) und der jeweils andere die des Clienten (er fragt den Server). Wenn das Netio-Paket geladen und entpackt ist, wechselt man f\u00fcr einen Serverstart einfach in das bin-Verzeichnis und startet: <strong>win32-i386.exe -s -t<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image97\" src=\"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/netio-s.png\" alt=\"Netio Server\" \/><\/p>\n<p>Der Parameter <em>-s<\/em> besagt, das der Server gestartet werden soll. <em>-t<\/em> veranlasst eine Messung per Tcp (<em>-u<\/em> wurde UDP messen und beide Optionen weggelassen w\u00fcrde per NetBIOS testen). Der im Screenshot gelb markierte Teil entsteht erst bei der Messung. Der Server meldet den Verbindungsaufbeu des Clienten und die Gr\u00f6\u00dfe der aktuell getesteten Pakete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image98\" src=\"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/netio-c.png\" alt=\"Netio Client\" \/><\/p>\n<p>Der Client wird mit dem Befehl <strong>win32-i386.exe -t <em>Server-IP<\/em><\/strong> gestartet. Auch er bekommt mit dem zus\u00e4tzlichen Parameter -t die Anweisung per TCP zu messen (siehe oben). Das Ergebnis wird Zeile f\u00fcr Zeile f\u00fcr die gesendeten und empfangenen Pakete angezeigt.<\/p>\n<p>Wer den Komfort einer grafischen Oberfl\u00e4che nutzen m\u00f6chte, kann <a href=\"http:\/\/www.dast.nlanr.net\/Projects\/Iperf\/\">Jperf<\/a> einsetzen. Es verwendet das Tool <a href=\"http:\/\/www.dast.nlanr.net\/Projects\/Iperf\/\">iperf<\/a>. <em>Iperf<\/em> kann auch ohne die Installation von <em>Jperf<\/em> analog <em>Netio<\/em> eingesetzt werden. Den Server startet man mit <strong>iperf -s<\/strong> und den Clienten mit <strong>iperf -c <em>Server-IP<\/em><\/strong>. Mit der Option <em>-t 60<\/em> kann man die Zeit (wie lange der Test l\u00e4uft) von Standard 10s auf 60 Sekunden erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image99\" src=\"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/jperf.png\" alt=\"Jperf Sreenshot\" \/><\/p>\n<p>Die Installation der grafischen Oberfl\u00e4che <em>Jperf<\/em> ist denkbar einfach. Es wird eine <em>Java 1.4<\/em> (oder h\u00f6her) Umgebung vorausgesetzt. Das Archiv entpackt man an einen Ort seiner Wahl. In diesen legt man eine neue Datei mit dem Namen <em>jperf.bat<\/em> an und editiert den Inhalt wie folgt:<\/p>\n<p>[code lang=&#8220;dos&#8220;]REM &#8212; Konfiguration &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>SET JAVA_BIN=C:\\Programme\\Java\\jre1.5.0_08\\bin\\java.exe<\/p>\n<p>SET JPERF_DIR=C:\\Programme\\jperf-1.0<\/p>\n<p>SET IPERF_DIR=C:\\Programme\\iperf-1.7.0<\/p>\n<p>REM &#8212; Skript &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>SET PATH=%PATH%;%IPERF_DIR%<\/p>\n<p>SET JPERF_JAR=%JPERF_DIR%\\jfreechart-0.9.6.jar<br \/>\nSET JPERF_JAR=%JPERF_JAR%;%JPERF_DIR%\\jcommon-0.7.2.jar<br \/>\nSET JPERF_JAR=%JPERF_JAR%;%JPERF_DIR%\\jperf.jar<\/p>\n<p>%JAVA_BIN% -classpath &#8222;%JPERF_JAR%&#8220; Jperf[\/code]<\/p>\n<p>Im Bereich <em>Konfiguration<\/em> m\u00fcssen die Pfade an die eigenen Ordner angepasst werden.<\/p>\n<p>Das Skript startet die <em>Jperf<\/em>-Oberfl\u00e4che und erm\u00f6glicht die komfortable eingabe aller <em>Iperf<\/em>-Parameter. Einen Server startet man im einfachsten Fall durch die Auswahl <em>Type<\/em> gleich &#8222;Server&#8220; und einen Klick auf die <em>Run<\/em>-Schaltfl\u00e4che. F\u00fcr den Klienten (Standard-Typ der Oberfl\u00e4che) gibt man im Eingabefeld <em>Server<\/em> dessen Ip an und klickt ebenfalls auf <em>Run<\/em>.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Iperf-Ausgabe (Tab <em>Output<\/em>) wird das Ergebnis grafisch dargestellt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image100\" src=\"https:\/\/bob-team.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/jperf-result.png\" alt=\"Jperf Result Screenshot\" \/><\/p>\n<p>In der Praxis wird man das Iperf-Archiv auf den &#8222;anderen Rechner&#8220; kopieren und einen Server starten. Die Qualit\u00e4t der Jperf-Auswertung rechtfertigt den Installationsaufwand. Die gefundenen Ergebnisse sind sowohl bei <em>netio<\/em> als auch bei <em>iperf<\/em> immer nur ein aktueller Bild der Netzwerkperformance. Sie eignet sich auf keinen Fall zur Berwertung der verwendeten Rechner. Lediglich einzelne Komponenten lassen sich bei gleichen Rahmenbedingungen bewerten. So kann man durchaus eine Aussage \u00fcber die Qualit\u00e4t der aktualisierten Firmaware (beispielsweise des Funktrouters) treffen, wenn alle anderen Bedingungen gleich geblieben sind.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden sich auf den folgenden Links. So beschreibt zum Beipiel der Artikel <a href=\"http:\/\/www.exchange2000faq.de\/tools\/dt.htm\">DT Performance Messung<\/a>, wie man die Festplatten-Performance in seine Tests mit einbeziehen kann. Das die Ergebnisse wesentlich besser geignet sind, um einen Fileserver zu bewerten versteht sich von selbst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nwlab.net\/art\/netio\/netio.html\">http:\/\/www.nwlab.net\/art\/netio\/netio.html<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.exchange2000faq.de\/tools\/netio.htm\">http:\/\/www.exchange2000faq.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr einfache Messungen ohne Installationsaufwand eignet sich hervorragend Netio. Von den beiden an der Messung beteiligten Rechner \u00fcbernimmt einer die Rolle des Servers (er wartet auf Anfragen) und der jeweils andere die des Clienten (er fragt den Server). 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